Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

FAQ Pastoraler Raum Adenau-Gerolstein

Auf dieser Seite versuchen wir auf Fragen und Hinweise einzugehen, die in unseren Austauschveranstaltungen gesammelt wurden.

  • Wie kann / soll das kirchliche Leben sein?

    Das ist eine sehr offene Frage, zu der wir auch nur eine sehr breite Antwort geben können. Wir wünschen uns ein vielfältiges kirchliches Leben, das den sozialräumlichen Gegebenheiten, also den Menschen vor Ort entspricht. Wir als Pastoraler Raum wollen dieses vielfältige kirchliche Leben und eine qualitätvolle Seelsorge fördern.

  • Wie geht es für uns ganz "normalen Bürger und Christ" weiter?

    Die Kirche bleibt im Dorf! Der Pastorale Raum fördert solidarische und verbindliche Kooperationen, die dem kirchlichen Leben und der Seelsorge vor Ort nützen. Wir hoffen, dass auf dieser Basis das, was dem “normalen Bürger und Christ” wichtig ist, erhalten bleiben kann und zukunftsfähige Konzepte entwickelt werden können.  

     

  • Wie können Orte von Kirche "gefunden" werden?

    Der Begriff “Orte von Kirche” wurde von den Planungen im Zugehen auf die Pfarrei der Zukunft geprägt. Nach der römischen Intervention gilt es nun neu zu bestimmen, was ein “Ort von Kirche” ist. Unter www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/orte-von-kirche/ gibt es eine Übersicht, welche Überlegungen vor der römischen Intervention hierzu angestellt wurden. Auf dieser Seite wird deutlich, dass “Orte von Kirche” sehr unterschiedlich sein können: Ein Chor, eine Pilgergruppe, Menschen, die sich um eine Kirche oder Kapelle sorgen oder hier liturgisch aktiv werden, eine Frauengruppe oder Betreuer*innen einer Ferienfreizeit.
    Wichtig ist die Unterscheidung von “Orte von Kirche” als Begriff im Rahmen der Synodenumsetzung und dem allgemeinen Sprachgebrauch. Ein Unterschied ist, dass sich “Orte von Kirche” im Sinne der Synodenumsetzung anerkennen lassen müssen (vgl. Einblicke 3 https://www.bistum-trier.de/fileadmin/user_upload/EinBlicke_3_OrtvonKirche.pdf). Nach der römischen Intervention ergeben sich hier neue Fragen, wie beispielsweise ob ein “Ort von Kirche” im Pastoralen Raum oder in einer Pfarreiengemeinschaft / Pfarrei angesiedelt ist. Wir arbeiten daran mehr Klarheit geben zu können.

     

  • Schaffen wir es, und wenn wie, Ehrenamtliche zu motivieren?

    Unserer Erfahrung nach engagieren sich Menschen gerne, wenn Sie dieses Engagement als sinnvoll erachten. Demnach ist es wichtig einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Ehrenamtliche nach ihren Interessen einbringen können, ohne sich für andere Aufgaben verzwecken zu lassen. Strukturen zu schaffen, in denen das gut möglich ist, ist eine wichtige Aufgabe auf allen Ebenen im Pastoralen Raum.

     

  • Wie stellt sich der Gestaltungsspielraum vor Ort dar? Müssen Abstimmungen erfolgen?

    Die Pfarreiengemeinschaften / fusionieren Pfarreien sind eigenständige Einheiten. Trotzdem werden Absprachen zu manchen Themen im Pastoralen Raum wichtig sein. Beispielsweise, wenn es um die Entwicklung gemeinsamer Konzepte und deren Umsetzung geht.

     

  • Fusion ist doch nicht wählbar! Es bestehen doch keine "Wahlrechte" auf Fusion!

    Von Bistumsseite heißt es zu diesem Thema: “Neben der Errichtung der Pastoralen Räume sind auf der strukturellen Ebene Fusionen von Pfarreien zu einer neuen Pfarrei ein wesentlicher Bestandteil der Reform. Nur so können angesichts der wachsenden Herausforderungen in der Pastoral bei gleichzeitig zurückgehenden Ressourcen (Personal, Ehrenamt, Finanzen) die anstehenden Aufgaben gewährleistet werden.
    Fusionen sind in der Regel auf der Ebene der bisherigen Pfarreiengemeinschaften vorzusehen; ggf. können sich innerhalb des PastR auch mehrere Pfarreiengemeinschaften zu einer neuen Pfarrei zusammenschließen.” (https://www.bistum-trier.de/pfarreien-einrichtungen/pastorale-raeume/pfarreifusion/)

    Sie haben also recht. Von Bistumsseite aus sind die Pfarreifusionen strategisch gesetzt. Die Entscheidung wann und mit wem fusioniert wird, sowie die wichtige Frage, wie das kirchliche Leben in den ehemaligen Pfarreien gestaltet wird, können vor Ort entschieden werden.

  • Pastoraler Raum - Versuch eine Konstruktion zu verkaufen, die kein Mensch mehr versteht

    Wir können gut verstehen, dass die vielen neuen Begrifflichkeiten und ungeklärte Fragen Irritationen auslösen. Wir arbeiten daran mit dem Pastoralen Raum eine sinnvolle Unterstützung für die Seelsorge vor Ort anzubieten. Dabei ist es uns ein Anliegen, klar und transparent zu kommunizieren, so dass unser Anliegen verstanden wird.

     

  • Wie sieht die Personalplanung für die fusionierten Pfarreien aus?

    Aktuell gibt es mit Blick auf das hauptamtliche Personal keine Veränderung. Der sogenannte Orientierungsrahmen in dem festgeschrieben ist, welcher Pfarrei(engemeinschaft) wie viel Personal zusteht, wird zunächst fortgeschrieben.

     

  • Wie geht Fusion? Austausch gewünscht!

    Eine gute Beschreibung der Prozessabläufe, Infomaterial etc. finden Sie unter dem Link: https://www.bistum-trier.de/pfarreien-einrichtungen/pastorale-raeume/pfarreifusion/?L=0
    Die Fusionen selbst finden ja auf der Ebene der jetzigen Pfarreiengemeinschaften statt und sind zunächst keine originäre Aufgabe des pastoralen Raumes. Selbstverständlich kann jedoch zu gegebener Zeit (Ende 2023, spätestens Anfang 2024) über den pastoralen Raum ein Austausch (Arbeitskreis etc.) zu dem Thema organisiert werden.

     

  • Unterschied Dekanat/Pastoraler Raum, auch im Hinblick auf Zusammenarbeit bspw. in der Firmvorbereitung,...

    Wir sind gerade dabei im Leitungsteam, aber auch mit der Steuerungsgruppe und den Engagierten vor Ort zu definieren, was der Pastorale Raum (auch im Unterschied zum Dekanat) ist bzw. sein soll. Für uns als Leitungsteam besteht ein Unterschied in einer Schwerpunktsetzung auf eine neue Form der Zusammenarbeit, die verbindlicher und solidarischer ist, als wir sie in den Dekanaten wahrgenommen haben.