Neuer Kooperator im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein


Zu seiner Einführung laden wir alle herzlich ein am Sonntag, den 21. Juni, um 10:30 Uhr in die Kirche St. Dionysius in Lissendorf. Nach der Heiligen Messe bietet ein kleiner Empfang die Gelegenheit, Pater Jerry Louis persönlich zu begegnen.
Um ihn vorab schon etwas kennenzulernen, stellt sich Pater Jerry Louis selbst kurz vor:
Liebe Gemeinde in Deutschland,
„Blühe, wo du gepflanzt bist“, so lautet ein Leitspruch des Heiligen Franz von Sales, unseres Ordensgründers.
Ich bin Pater Jerry Louis Sebastin, ein Mitglied dieses Ordens, und möchte mich Ihnen kurz vorstellen.
Ich wurde 1966 in Pudukkottai in Südindien geboren und bin in einem streng katholischen Elternhaus aufgewachsen. Ich besuchte die Schule im Priesterseminar in Visakhapatnam und studierte anschließend Philosophie, Pädagogik und englische Literatur in Bangalore. Danach folgte das Theologiestudium in Pune. Nach dem Noviziat legte ich 1999 die ewige Profess ab und wurde im gleichen Jahr zum Priester geweiht. Ich arbeitete dann als Direktor einer ordenseigenen Schule. In 2009 beendete ich mein Lizentiat in Theologie. In meiner Abschlussarbeit dazu setzte ich mich mit dem Thema „Die Kirche als Ursakrament“ auseinander.
In 2012 kam ich nach Deutschland und arbeitete als Seelsorger im Bistum Fulda, zunächst im Pastoralverbund Hünfeld und danach im Pastoralverbund Gelnhausen. In 2018 wurde ich von meinem Orden nach Indien zurückberufen und als Direktor einer Ordensschule eingesetzt, in der ich zurzeit noch arbeite.
Als Ordensmann und Priester orientiere ich mich am Wirken des Heiligen Franz von Sales. Dieser forderte seine Mitbrüder und Schüler auf, alles auf eine so liebenswürdige, gewinnende, herzliche und positive Weise zu tun, dass die Menschen darin Gottes Gegenwart erkennen können. Das ist auch mein Bestreben. Zudem gehört es nach salesianischem Verständnis zum Alltag eines Christen, Demut, Sanftmut, Geduld, Herzlichkeit und Optimismus zu üben. Überhaupt gilt für jeden Christen die Maxime: „Blühe, wo du gepflanzt bist“. Jeder hat seine je eigene Berufung, somit auch die Berufung, Frucht zu bringen. Dieser Berufung folge ich, als Ordensmann und Christ. Ich gehe gerne mit Menschen um, bin offen für Zuhören und Gespräche und tausche mich gerne mit Anderen aus.
Ich komme Anfang Juni nach Deutschland und freue mich darauf, wieder mit einer Gemeinde zusammen Gottesdienst zu feiern und am Gemeindeleben teilzunehmen. Ebenso freue ich mich auch sehr darauf, die Menschen in meiner neuen Umgebung kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die es mir ermöglicht haben, im Bistum Trier eine Stelle zu bekommen und hier bei Ihnen arbeiten und wirken zu dürfen, „zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“.
Herzliche Grüße aus Indien an Sie, auch von meinen Ordensmitbrüdern und von meiner Familie.
Gott segne Sie.
Pater Jerry-Louis Sebastin
