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Workshop in Hillesheim: Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit

Wie entsteht Queerfeindlichkeit, wie hat sie sich historisch entwickelt und was können wir tun, wenn wir queerfeindliches Verhalten beobachten oder selbst davon betroffen sind? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Workshop zum Thema „Queerfeindlichkeit, der am 9. September im Offenen Treff in Hillesheim stattfand. Zehn Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.
Vincent Maron berichtet von der historischen Entwicklung von Queerfeindlichkeit
Datum:
10. Sept. 2026
Von:
Anita Nohner
Jahresbericht der Meldestelle für menschenfeindliche Vorfälle in RLP

Veranstaltet wurde der Abend vom Arbeitskreis Queer des Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein, der Jugendpflege im Gerolsteiner Land und dem HDJ Gerolstein. Als Referent konnte Vincent Maron gewonnen werden.

Zu Beginn ging es um eine grundlegende Frage: Was bedeutet eigentlich Queerfeindlichkeit? Dabei wurde deutlich, dass sich Queerfeindlichkeit auf ganz unterschiedliche Weise zeigen kann – von abwertenden Sprüchen und Vorurteilen über Ausgrenzung und Diskriminierung bis hin zu Bedrohungen und körperlicher Gewalt.

Ein wichtiger Bestandteil des Abends war die historische Einordnung. Die Teilnehmenden setzten sich damit auseinander, wie lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen über lange Zeit gesellschaftlich ausgegrenzt, verfolgt und kriminalisiert wurden. Gleichzeitig wurde der Blick auf aktuelle Entwicklungen und Formen von Queerfeindlichkeit gelenkt.

Gemeinsam wurde überlegt, wie man reagieren kann, wenn man queerfeindliches Verhalten erlebt oder beobachtet. Wann ist es sinnvoll, einzuschreiten? Wie kann man betroffene Menschen unterstützen? Und wo kann man sich Hilfe holen?

Dabei wurden auch konkrete Meldestellen und Beratungsangebote vorgestellt. In Rheinland-Pfalz gibt es beispielsweise die Meldestelle für menschenfeindliche Vorfälle. Diese macht Queerfeindlichkeit sichtbar und informiert über Handlungsmöglichkeiten.   

Weitere Anlaufstellen sind beispielsweise QueerNet Rheinland-Pfalz, das SCHMIT-Z Trier oder die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier.