Die Wallfahrtszeit beginnt am Sonntag, 6. September, um 10:30 Uhr mit einem feierlichen Pontifikalamt, zelebriert von Bischof Dr. Stephan Ackermann.
Barweilerwallfahrt

Jubiläums‑Wallfahrt 2026 in Barweiler:300 Jahre Gemeinschaft, Hoffnung, Dankbarkeit

Eröffnung mit Bischof Dr. Stephan Ackermann
Regelmäßige Gottesdienste an den Wochenenden

An allen September‑Wochenenden sind Pilgerinnen und Pilger eingeladen zu:
- Vorabendmesse am Samstag (18:00 Uhr)
- Frühmesse am Sonntag (7:00 Uhr)
- Hochamt am Sonntag (10:30 Uhr; am 14. September mit Kinderkirche)
- Pilgerandacht (15:00 Uhr)
- Barmherzigkeitsrosenkranz mit eucharistischem Segen am Abend
Zum Jubiläum stehen außerdem ein neues Wallfahrtslied und ein Wallfahrtsgebet zur Verfügung.
Besondere Wallfahrtstage

Mehrere thematische Angebote prägen die Jubiläumswochen:
- 9. & 30. September: Pilgermesse mit Einzelsegen (15:00 Uhr)
- 11. September: Fatima‑Abend mit Lichterprozession (18:30 Uhr)
- 16. September: Frauen‑Wallfahrt mit Pilgerinnenweg, Eucharistiefeier und Begegnung im Café Hüllen
- 23. September: Pilgermesse „Blüte des Glaubens“ zur Madonnenlilie (15:00 Uhr)
Die sonntäglichen Pilgerandachten um 15:00 Uhr greifen das Leitwort der Wallfahrt auf. Gastpredigerinnen und ‑prediger beleuchten die Themen Frieden, Gemeinschaft, Hoffnung und Dankbarkeit.
Ausstellung & Abschluss
Während der gesamten Wallfahrtszeit ist in der Wallfahrtskirche eine Ausstellung zur Geschichte der Wallfahrt zu sehen.
Der feierliche Abschluss findet am Sonntag, 4. Oktober um 15:00 Uhr mit einer Eucharistiefeier und anschließendem Beisammensein im Gemeindehaus statt.
Anmeldung & Informationen
Pilgergruppen können sich direkt hier online oder über das Pfarramt anmelden.
Wallfahrtsgebet zu „Unserer lieben Frau mit der Lilie – Königin des Friedens“
von Kooperator Pfr. Andreas Paul
Heilige Maria,
Muttergottes mit der Lilie,
Königin des Friedens,
wir kommen zu dir wie so viele vor uns,
die seit Jahrhunderten hier Trost, Kraft und Geborgenheit suchten.
Wir danken dir für die Gemeinschaft,
die uns auf diesem Weg trägt –
für das Miteinander von Jung und Alt,
für Glaubensgemeinschaft, Zusammenhalt und Verbundenheit.
Schenke uns ein offenes Herz,
damit wir innehalten können,
abschalten vom Alltag,
Ruhe finden und Seelenfrieden spüren.
Lass uns Hoffnung schöpfen –
Hoffnung auf Hilfe,
Hoffnung auf Heilung,
Hoffnung, die innere Mitte zu finden.
Mutter mit der Lilie,
wir danken dir für dein Geleit auf allen Wegen.
Lass uns aus dieser Dankbarkeit leben
und sie weitertragen
in unsere Familien,
unsere Gemeinden
und in die Welt.
Königin des Friedens,
wir bringen unsere Sehnsucht vor dich:
um Frieden in unseren Häusern,
um Frieden in unseren Beziehungen,
um Frieden zwischen den Völkern.
Begleite uns auf unseren Wegen,
stärke unser Vertrauen,
und lass uns immer wieder spüren,
dass wir geborgen sind unter deinem Schutz.
Muttergottes mit der Lilie,
Königin des Friedens –
bitte für uns.
Amen.
Karte der Pilgergruppen
Downloads
Geschichte der Barweiler-Wallfahrt
Die Marienwallfahrt nach Barweiler geht auf ein Ereignis im Jahr 1726 zurück, das die kleine Eifeler Kirche St. Gertrud zu einem bedeutenden Gnadenort machte. Damals wurde die Marienstatue mit Blumen geschmückt, darunter eine Lilie, die zunächst verdorrte – und im September, zum Fest Mariä Geburt, wundersam erneut Knospen trieb, ohne Wasser oder Erde. Dieses Wunder wurde kirchlich untersucht und bestätigt, woraufhin ein stetig wachsender Pilgerstrom einsetzte.
Überlieferungen erzählen zudem, dass die Statue in den Wirren der Reformationszeit aus dem protestantisch gewordenen Üxheim nach Barweiler gerettet wurde, was die Verehrung weiter prägte. Seit dem 18. Jahrhundert berichten Pilger von Gebetserhörungen und Heilungen, die den Ruf Barweilers als wichtigsten Marienwallfahrtsort der Nordeifel festigten.
Jährlich ziehen im September zahlreiche Prozessionen aus der ganzen Eifel zur „Muttergottes mit der Lilie“. 1994 wurde – angestoßen durch die Friedensgebete während der Jugoslawienkriege – der Titel erweitert zu „Unsere liebe Frau mit der Lilie – Königin des Friedens“, um das Anliegen des weltweiten Friedens ausdrücklich in den Mittelpunkt zu stellen.
